• Sandra Dünki

Neun-Kräuter-Suppe zur Stärkung des Immunsystems

Aktualisiert: März 24

In Zeiten des sich verbreitenden Corona-Virus hören wir oft, was man alles nicht mehr tun sollte. Ich möchte Ihnen in den nächsten Wochen ein paar Tipps zukommen lassen, wie Sie Ihr Immunsystem mit einfachen Mitteln selber stärken können. So können Sie selbst zu Ihrer eigenen Gesundheit beitragen.


Viele Wild-und Küchenkräuter passen in die Suppe.

Neun-Kräuter-Suppe – die grüne Neune

Der Verzehr von wilden Kräutern in Form einer Neun-Kräuter-Suppe geht auf eine uralte Tradition zurück. Das erste frische Grün des Jahres galt schon immer als besonders heilkräftig. Man versprach sich davon Gesundheit für das ganze Jahr. Wilde Pflanzen werden heute als Superfood bezeichnet, wachsen regional und saisonal und finden sich kostenlos nicht weit von unserer Haustür. In diesen grünen Kraftpaketen sind Antioxidantien, Vitamine und Bitterstoffe und vieles mehr enthalten und zwar in viel höheren Mengen als in Obst, Gemüse und Salat aus dem Supermarkt.


Neun Kräuter nach Ihrem Geschmack

Wählen Sie die Kräuter, die sie kennen und mögen. Es können Wildkräuter sein oder Küchenkräuter. Am besten die noch jungen, weichen Blätter oder die obersten Triebspitzen verwenden.


Empfohlene Kräuter: Bärlauch, Brennesseln, Gundelrebe, Spitzwegerich, Gänseblümchen, Scharbockskraut, Löwenzahn, Vogelmiere, Giersch, aber auch Küchenkräuter wie Thymian, Liebstöckel, Schnittlauch, Petersilie, Salbei, und andere.


Zutaten für 2 Portionen

3 - 5 Handvoll Wild- oder Küchenkräuter

Wenig Öl oder Butter

1 Zwiebel, 2 Kartoffeln und/oder 2 Karotten

750 ml Bouillon, 50 ml Rahm

Nach Belieben: Salz, Pfeffer, geriebene Muskatnuss oder Parmesan


Zubereitung

Die Zwiebeln klein schneiden und in Butter oder Öl glasig dünsten. Kartoffeln schälen, in kleine Würfel schneiden und kurz mitbraten. Die Bouillon aufgiessen und kochen lassen bis die Kartoffeln weich sind. Die Wildkräuter grob schneiden und einige Minuten mitköcheln lassen. Den Rahm dazu geben und nach Belieben mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Gut pürieren, mit Parmesan bestreuen und, falls vorhanden, mit Blüten dekorieren.

En Guetä und bleiben Sie gesund!

94 Ansichten

Mobil : 078 867 38 73

© 2020, Sandra Dünki

Praxis für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) und Naturheilkunde, Sandra Dünki, Winterthur