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Wie hilft TCM?
Eine Behandlung bei mir beginnt mit einem ausführlichen Gespräch zur Erfassung der Krankengeschichte. Puls- und Zungendiagnose sind weitere Bestandteile einer Erstkonsultation. Danach besprechen wir, mit welchen Behandlungsmethoden Sie Ihre Gesundheit wiedererlangen können. Ziel ist immer, dass Ihr Innerstes und Ihre Körperfunktionen wieder ins Gleichgewicht kommen. Ich arbeite mit den nachfolgend beschriebenen Methoden.

Akupunktur
Energiestimulation am Körper oder Ohr mit Nadeln
Nach chinesischer Vorstellung ist der ganze Kosmos von feinstofflicher Substanz durchzogen - der Lebensenergie Qi. Über ein feines Netz von Leitbahnen, den sogenannten Meridianen, wird auch der Mensch von Qi durchflossen. Ist dieser Energiefluss gestört, entsteht Krankheit. Durch Stiche in klar definierte Akupunkturpunkte auf den Meridianen werden die Blockaden gelöst und die Energie kann wieder frei fliessen. Ich versuche stets so wenig Nadeln wie möglich zu verwenden und die meisten Patienten sind erstaunt, dass das Setzen der feinen Nadeln kaum schmerzt.

Tuina-/ Anmo Massage
Energiestimulation durch manuellen Druck
Bei der Tuina-/ Anmo Massage erfolgt eine manuelle Reizung der Meridiane sowie Meridianpunkte. Dabei kommen verschiedene Techniken zur Anwendung. Die wichtigsten sind Tui (Schieben) und Na (Greifen) = Tuina, sowie An (Pressen) und Mo (kreisendes Reiben) = Anmo. Ich verwende Tuina häufig als Unterstützungstherapie vor einer Akupunkturbehandlung oder auch einfach als wohltuende Entspannung oder wenn jemand nicht mit Nadeln behandelt werden möchte.

Pflanzenheilkunde
Rezepte aus westlichen und chinesischen Kräutern
Die Pflanzenheilkunde, die so alt ist wie die Menschheit, erlebt ein wahres Comeback. Ich verwende Blüten, Wurzeln und das Kraut der Pflanze. Je nach Krankheitsbild verschreibe ich Tinkturen, Tees, Kraftsuppenmischungen, Bäder, Dämpfe, Kräuterkissen oder Wickel. Für eine Rezepturempfehlung, die meist aus 5 bis 10 Einzelpflanzen besteht, arbeite ich sowohl mit westlichem als auch chinesischem Kräuterwissen.

Ernährungsberatung
Ernährung beeinflusst Organe und Gesundheit
Die chinesische Ernährungsberatung ist eine der fünf Säulen der chinesischen Medizin (neben Akupunktur, Tuina, Pflanzenheilkunde & Qi Gong). Alle Nahrungsmittel werden nach thermischen und geschmacklichen Eigenschaften unterteilt und mit einzelnen Organen in Verbindung gebracht. So beeinflusst Saures die Leber, Bitteres das Herz, Süsses die Milz, Scharfes die Lunge und Salziges die Niere. Jeder Behandlung geht eine ausführliche Abklärung voraus, um eine individuelle Ernährungstherapie zusammenzustellen.

Weitere Methoden
Moxibustion, Schröpfen, Qi Gong
Die Moxibustion ist eine punktuelle Wärmebehandlung, bei der Akupunkturpunkte mit oder ohne Nadeln erwärmt werden. Bei der Schröpfkopftherapie wird durch das Aufsetzen von erhitzten Glaskugeln, die beim Auskühlen ein Vakuum bilden, ein starker Saugreiz erzeugt und damit die Durchblutung angeregt. Qi Gong sind meditative Atem- und Bewegungs-übungen, bei der durch langsame und fliessende Bewegungen eine tiefe Entspannung erreicht wird, die sich wohltuend auf Körper, Geist und Seele auswirkt.

Medizinische Qi Gong-Massage
Energieflüsse aktivieren, Traumata lösen
Bei dieser TCM-Behandlungsmethode wird äußerlich am Körper gearbeitet, aber die inneren Energieflüsse in der Tiefe des Körpers beeinflusst. Mit feinen Techniken werden Knochen, Sehnen, Muskeln, Faszien, Organe etc. ertastet und mit wirkungsvollen Handgriffen das Qi wieder zum Fließen gebracht. So können z.B. gespeicherte Traumata durch feine, achtsame Berührung in der Tiefe bewegt und gelöst werden.
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